Hauptmenü
- Gemeinde Oberdischingen
- Rathaus & Service
- Wohnen & Freizeit
- Wirtschaft & Handel
![]() RundgangSehenswürdigkeitenAuf einem Rundgang möchten wir Ihnen die Sehenswürdigkeiten unseres Ortes vorstellen. Sein besonderes, in Oberschwaben einmaliges Ortsbild verdankt Oberdischingen dem Wirken des Grafen Franz Ludwig Schenk von Castell, (1736 bis 1821), dem "Malefizschenk". Oberdischingen ist eine selbstständige Gemeinde im Alb-Donau-Kreis mit 2011 Einwohnern. Der Ort liegt 15 km westlich von Ulm an der Bundesstraße 311. Bei einer Kreuzigungsgruppe (um 1785) zweigt von der B311 eine Allee nach Oberdischingen ab. Graf Franz Ludwig ließ diese Kastanienallee zu Ehren Marie Antoinettes anlegen. 1770 führte der Brautzug der Tochter der Kaiserin Maria Theresia auf dem Weg von Wien nach Paris durch Oberdischingen. Die Allee führt in den historischen Ortskern. Zwei stattliche Gebäude, das ehemalige Gasthaus „Löwen“ links, die Apotheke (von 1783) rechts bilden das Eingangstor zur Herrengasse. Häuser im französisch-barocken Mansard-Stil schaffen ein Straßenbild, wie man es in dieser Art in Oberschwaben nicht erwartet. Die Herrengasse wurde in den Jahren 1999/2000 im Zuge der Ortskernsanierung neu gestaltet. In deren Mitte wurde ein Brunnen errichtet, den die Vereine der Gemeinde mitfinanzierten. Am Ende der beidseitigen Häuserzeilen weitet sich die Strasse zum Schlossplatz, dem Ortsmittelpunkt. An der Südseite des Platzes steht die katholische Pfarrkirche „Zum heiligsten Namen Jesu“. Die Kuppelkirche wurde im klassizistischen Stil auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes nach dem Vorbild des Pantheons in Rom errichtet. Im Inneren birgt sie wertvolle spätgotische Steinreliefs. 1804 hatte der Malefizschenk den Bau begonnen, erst 1832 konnte die Kirche eingeweiht werden. Auf der Nordseite des Schlossplatzes erbaute Graf Franz Ludwig 1767das dreiflügelige Kanzleigebäude. Im linken Flügel des Baus befindet sich das Gemeindehaus „Maria Königin“ der katholischen Kirchengemeinde, im rechten Flügel das Rathaus und das Vereinsheim des Liederkranzes und des Deutschen Roten Kreuzes. Im Park westlich der Kirche lag das Schloss des Malefizschenken. Aus dem Zuchthaus des Grafen entflohene Gefangene brannten es 1807 nieder. An der Nordwestecke des Parks steht nur noch der Kavalierbau. Darin befand sich von seit 1929 ein Kloster der Steyler Missionsschwestern. Das Kloster wurde 1966 nach Laupheim verlegt.1969 beschädigte ein Brand den Kavalierbau. Die Schwestern integrierten das Gebäude in den Neubau eines Altenheims. Heute betreibt der Deutsche Orden das Heim. Gegenüber dem Kavalierbau steht das Pfarrhaus (1750, verändert 1801) mit beachtenswerten Volutengiebeln. Am Altenheim „St. Hildegard“ vorbei führt die Straße zur Dreifaltigkeitskapelle von 1712. In der Familiengruft der Schenk-Castell unter der Kirche ist auch der Malefizschenk beigesetzt. Das Paterhaus (1793) gegenüber der Dreifaltigkeitskapelle dient heute der katholischen Cursillo-Bewegung zu religiösen Bildungsveranstaltungen. Gleichzeitig ist es die erste Pilgerherberge auf dem vielbegangenen Oberschwäbischen Jakobusweg. Die Donau bildet im Süden die Grenze des Oberdischinger Gemeindegebiets. Ein Bild zeigt den europäischen Fluss, der unsere Gemeindegrenze ist. Auf dem idyllischen Donau-Uferweg beim Nachbarort Donaurieden treffen sich Menschen aus Oberdischingen und aus der näheren Umgebung zum Spaziergang und zu sportlichem Lauftraining. Mit einem Bild des Sonnenuntergangs an der Donau endet der Gang durch und um Oberdischingen. Kontakt![]() Gemeinde Oberdischingen Oberdischingen erleben![]() In der Gemeinde können Sie so einiges erleben! Deshalb ist unser Veranstaltungskalender stets auf dem neuesten Stand. |