Artikel, die bei der Gemeinde
erhältlich sind
Sehr schöner Bierkrug
mit der Ansicht Herrengasse
mit Deckel 12 €
ohne Deckel 6 €

Das Buch „Oberdischingen, der Malefizschenk
und seine Jauner“
Ein Neudruck der Ausgabe von 1911 erweitert um die
Oberdischinger Diebsliste von 1799
Preis: 20 €
ISBN 3-927003-08-5
Mit diesem Buch soll wieder einer breiten
Öffentlichkeit die längst vergriffene Arbeit des im Jahre 1911 von Ernst Arnold
herausgegebenen Werkes „Der Malefizschenk und seine Jauner“ zugänglich gemacht werden.
Die Gemeinde Oberdischingen konnte die besondere
„Diebsliste von Oberdischingen“, gedruckt 1799 im Auftrag von Franz Ludwig
Schenk von Castell, erwerben. Die Diebsliste ist im
Anhang des Buches veröffentlicht und beschreibt steckbrieflich die damals in
Schwaben und angrenzenden Ländern meist gesuchten „Jauner“.
Buch: Was Großvater erlebte 1927 – 2003
von Josef Huber
Preis: 10 €
Der Verfasser schildert in
diesem Buch seinen Lebensweg, beschreibt dabei den Wandel in der Landwirtschaft
in dieser Zeit.
Gleichzeitig zeigt er auch die Entwicklung der Gemeinde Oberdischingen
auf, die ihm seit 1957 zur neuen Heimat wurde.
Der Erlös dieses Buches soll
nach dem Willen des Verfassers für ein Heimatmuseum in Oberdischingen verwendet
werden.

Buch: Als die Feinde vom Himmel fielen
Von Ottmar Gotterbarm
Preis: 16,80 €
Bibliothek der Zeitzeugen
Im Jahre 1993 wurde
die Trümmer eines Flugzeugs aus dem 2. Weltkrieg aus einem Altarm der Donau
geborgen. Das Grab des Flugzeugführers ist auf unserem Friedhof. Jahrzehntelang
stand auf dem Grabkreuz „Unbekannter Soldat“ Erst vor einigen Jahren konnte
festgestellt werden, wer der Soldat war.
Der Absturz der FW 190 A-8, die von Johann-Heinrich Guleke geflogen worden war, war die Folge eines Luftkampfes
der sich am 18. März 1944 über Hailtingen, Andelfingen und Erbsstetten
zugetragen hat.
Mitte der 90er Jahre führte der Weg des
Autors Otmar Gotterbarn an die Absturzstelle zurück.
"Zwischen stattlichen Fichten waren die durch die Flugzeugmotoren
verursachten Aufschlagsmulden noch immer zu erkennen", erzählt der Autor,
der 1941 in Unterwilzingen geboren wurde und mit
seinem Buch "Als die Feinde vom Himmel fielen" ein spannendes und
packendes Stück Zeitgeschichte präsentiert.
Fünf Jahrzehnte nach dem Absturz findet Gotterbarm, Lehrer an der
Münsinger Realschule, beim Schürfen im steinigen Waldboden kleine Metallteile
des US-Bombers vom Typ B-17G (Flying Fortress) - und
damit war sein Interesse geweckt. Die Recherche begann, und bald schon wusste
Gotterbarm, dass es sich nicht nur um einen, sondern um drei Abstürze in kurzer
räumlicher Entfernung handelte. Im Lauf der Jahre trug er Mosaikstein auf
Mosaikstein zusammen, die er am Ende zu einer packenden Geschichte
zusammensetzt. Gotterbarm liefert Hintergrundwissen von der Lage Europas im
fünften Kriegsjahr über die fliegenden Festungen bis hin zu deren Zielen am 18.
März. Er beschreibt ausführlich jeden einzelnen Absturz, und zwar aus
verschiedenen Perspektiven. Viele Menschen haben ihm bei den Nachforschungen
geholfen, zudem hat er mit noch lebenden Flugzeuginsassen gesprochen, in
Archiven gestöbert, im Nachlass gestorbener Flieger blättern können.
Eine Leseprobe: "In Unterwilzingen wurde
sein Absprung (des Piloten, die Red.) zwar bemerkt, denn sämtliche Dorfbewohner
waren auf die Straße geeilt, doch man richtete sein Augenmerk ganz und gar auf
das bedrohliche Flugverhalten des in weiteren Überschlägen über dem Kreuzberg
herunterstürzenden viermotorigen Bombers. Panikartig rannten die Menschen
entsprechend der andauernd sich ändernden Flugrichtung des dunklen Ungetüms hin
und her, um hinter einer Hausecke oder einer Mauer Schutz zu suchen."
Zum Abschluss hat Gotterbarm unter der
Überschrift "Nachlese" einige Anekdoten, die den 18. März 1944 zum
Thema haben, zusammengestellt. Sie vervollständigen das Bild der Geschehnisse
eines Tages, der für viele Menschen unvergessen bleiben sollte.
Heiligkreuztaler Jugendliche etwa waren ganz scharf auf Cola-Flaschen, die
unbeschädigt neben dem Flugzeugwrack lagen. Die könnten vergiftet sein, wollte
ein Landwachtmann sie vom Trinken abhalten. Vergebens jedoch. Ein Neunjähriger
setzte eine Flasche todesmutig an die Lippen mit den Worten: "I sauf jetzt
oine, und wenn i he bin, no wisset ihr, was ihr doa müesset."
Das Buch liest sich flott, unterhaltsam und ist gespickt mit technischen
Angaben, die nicht nur für Fans der Fliegerei interessant sind. Außerdem ist das 168 Seiten starke Werk ein gelungener Beitrag
dokumentarisch aufbereiteter Zeit- und Heimatgeschichte.
